PISA ist aktuell die einzige regelmässig durchgeführte internationale Leistungsmessung mit Bezug zur obligatorischen Schule, an der sich die Schweiz beteiligt. Mithilfe der PISA-Daten können die Leistungen der Fünfzehnjährigen in der Schweiz in drei zentralen Fachbereichen über die Jahre hinweg verfolgt und international verortet werden. Die PISA-Daten werden seit einigen Jahren vermehrt auch für Analysen genutzt, die über PISA selbst hinausgehen. Entscheidend für diese Entwicklung waren vor allem zwei Neuerungen: zum einen die Einführung (seit 2006) der 13-stelligen AHV-Versichertennummer (AHVN13) als eindeutigem Identifikator in den verschiedenen Personenregistern der Bundesverwaltung und zum andern die Lancierung des Programms Längsschnittanalysen im Bildungsbereich (LABB) im Jahr 2014 durch das BFS.
