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Schulische Berufe der Sonderpädagogik

In der Schule und im schulischen Umfeld sind Fachleute tätig, die Kinder und Jugendliche mit besonderen Bildungsbedürfnissen unterstützen. Auf dieser Seite finden Sie Informationen zu den Ausbildungen, die zu diesen Berufen führen: Zulassungsbedingungen, Inhalt der Ausbildung, Dauer des Studiums und Titel, der erworben wird.

Fachleute der Sonderpädagogik, der Logopädie und der Psychomotoriktherapie werden an Hochschulen ausgebildet. Die Absolventinnen und Absolventen erwerben ein berufsqualifizierendes Diplom und gleichzeitig einen akademischen Titel. Im Falle der Sonderpädagogik erwirbt man das Diplom im Rahmen eines Masterstudiengangs, d.h. für die Aufnahme des Studiums wird ein Bachelorabschluss vorausgesetzt. Im Falle der Logopädie und der Psychomotoriktherapie handelt es sich um einen Bachelorstudiengang.

Die Diplome in Sonderpädagogik, Logopädie und Psychomotoriktherapie werden in der ganzen Schweiz anerkannt, sofern die Studiengänge, welche zu den Diplomen führen, den Mindestanforderungen des Diplomanerkennungsrechts der EDK entsprechen. Verzeichnis EDK-anerkannte Diplome, Ziffer 5 und 6 

Sonderpädagogik (Heilpädagogische Früherziehung, Schulische Heilpädagogik)

Die Ausbildungen in Sonderpädagogik mit den Vertiefungsrichtungen Heilpädagogische Früherziehung und Schulische Heilpädagogik erfolgen im Rahmen eines Masterstudiengangs.

Logopädinnen und Logopäden
Psychomotoriktherapeutinnen und -therapeuten

Die Ausbildungen in Logopädie und Psychomotriktherapie erfolgen im Rahmen eines Bachelorstudiengangs. In den Kantonen Genf und Neuenburg wird Logopädie im Rahmen eines Masterstudiengangs absolviert. Die nachfolgenden Ausführungen beziehen sich auf die Bachelorstudiengänge.

Logopädie
Logopädinnen und Logopäden befassen sich mit Störungen der mündlichen und schriftlichen Sprache, des Sprechens, des Redeflusses, der Stimme und des Schluckens. Sie diagnostizieren Sprach- und Kommunikationsstörungen und sind für die Planung, Durchführung und Auswertung der entsprechenden Therapie- und Unterstützungsmassnahmen verantwortlich.

Psychomotoriktherapie
Psychomotoriktherapeutinnen und -therapeuten beschäftigen sich mit Kindern und Jugendlichen mit Förderbedarf in den Bereichen der sozialen, emotionalen und motorischen Entwicklung. Sie diagnostizieren psychomotorische Entwicklungsauffälligkeiten, -störungen und –behinderungen und sind für die Planung, Durchführung und Auswertung der entsprechenden Therapie- und Unterstützungsmassnahmen verantwortlich.

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