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Medienmitteilung vom 24.9.2017

Abstimmung zum Sprachenunterricht im Kanton Luzern: EDK-Modell bestätigt

Bern, 24. September 2017. Nach den Abstimmungen im Kanton Nidwalden (März 2015) und im Kanton Zürich (Mai 2017) lehnt auch das Stimmvolk des Kantons Luzern eine Initiative zur Veränderung des Fremdsprachenunterrichts in der obligatorischen Schule ab. Der Vorstand der EDK zeigt sich erfreut über den Ausgang der Abstimmung.

Das Stimmvolk des Kantons Luzern hat am heutigen Abstimmungssonntag die kantonale Volksinitiative zur Anpassung des kantonalen Volksschulgesetzes in der Fremdsprachenfrage abgelehnt. Die Initiative hätte verlangt, dass auf der Primarstufe nur noch eine Fremdsprache unterrichtet wird.

Mit der Ablehnung der Initiative hält der Kanton Luzern am Unterricht von Englisch und einer zweiten Landessprache ab der Primarstufe fest. Er spricht sich damit für diejenige Lösung beim Sprachenunterricht aus, auf die sich die kantonalen Erziehungsdirektorinnen und Erziehungsdirektoren 2004 geeinigt haben, die ins HarmoS-Konkordat von 2007 eingeflossen ist und die heute bereits in 23 Kantonen (ausser AG, AI, UR) umgesetzt wird.

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