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Medienmitteilung 21.5.2017

Fremdspracheninitiative Kanton Zürich: 
EDK erfreut über Abstimmungsergebnis

Bern, 21. Mai 2017. Der Vorstand der EDK nimmt die Ablehnung der Fremdspracheninitiative im Kanton Zürich erfreut zur Kenntnis.

Das Stimmvolk des Kantons Zürich hat am heutigen Abstimmungssonntag die kantonale Volksinitiative zur Anpassung des kantonalen Volksschulgesetzes in der Fremdsprachenfrage abgelehnt. Die Initiative hätte verlangt, dass auf der Primarstufe nur noch eine Fremdsprache unterrichtet wird und dass der Regierungsrat auf Antrag des Bildungsrates beschliesst, ob Französisch oder Englisch die erste Fremdsprache ist.

Mit der Ablehnung der Initiative hält der Kanton Zürich am Unterricht von Englisch und einer zweiten Landessprache ab der Primarstufe fest. Er spricht sich damit für diejenige Lösung beim Sprachenunterricht aus, auf die sich die Kantone 2004 in ihrer Sprachenstrategie geeinigt haben, die ins HarmoS-Konkordat von 2007 eingeflossen ist und die heute bereits in 23 Kantonen (ohne AG, AI, UR) umgesetzt wird.

Eine vergleichbare Initiative war im März 2015 auch im Kanton Nidwalden abgelehnt worden.

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