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Lehrperson: Unterrichtsverpflichtung

Betroffene Stufe(n):  Kindergarten (Jahre 1-2)
Primarstufe (Jahre 3-8)
Sekundarstufe I
Berufliche Grundbildung (schulischer Teil)
Fachmittelschule
Gymnasiale Maturitätsschulen 
Nationaler Kontext
Die Kantone erteilen den Lehrpersonen einen Berufsauftrag. Dieser umfasst alle Bereiche des Schulbetriebs wie z.B. die Planung und Durchführung des Unterrichts, die Mitarbeit bei administrativen Arbeiten und der Schulentwicklung, die Zusammenarbeit mit Eltern, Kolleginnen und Kollegen sowie die Weiterbildung.
Die Kantone legen die Jahresarbeitszeit der Lehrpersonen fest. Die Jahresarbeitszeit setzt sich zusammen aus der Unterrichtszeit sowie aus der für die übrigen Bereiche des Berufsauftrags aufzuwendenden Arbeitszeit.
Der Beschäftigungsgrad und damit auch die Entlöhnung wird durch die Anzahl der Wochenlektionen bestimmt. Die Kantone definieren in ihrer Personalgesetzgebung die wöchentliche Unterrichtsverpflichtung für ein Vollpensum in Lektionen oder Stunden (Pflichtlektionen).
Lehrpersonen, die eine Klassenlehrerfunktion ausüben und/oder ein bestimmtes Alter erreicht haben, werden von dieser Unterrichtsverpflichtung teilweise um eine definierte Anzahl Lektionen bzw. Stunden entlastet (Pensenreduktion). 

1. Hauptergebnisse

Obligatorische Schule:
Im Kindergarten (Schuljahre 1-2) bewegt sich die Zahl der Pflichtlektionen zwischen 20 und 32. Am häufigsten liegt sie zwischen 25 und 29 Lektionen. Auf der Primarstufe und Sekundarstufe I (Schuljahre 3-11) liegt die Zahl der Pflichtlektionen in praktisch allen Kantonen zwischen 27 und 30.

Eine Entlastung für die Klassenlehrerfunktionen kennt im Kindergarten (Schuljahre 1-2) knapp die Hälfte der Kantone, auf der Primar- und Sekundarstufe (Schuljahre 3-11) sind es gut zwei Drittel. Die Entlastung beträgt in der Regel 1 Wochenlektion.

Fast alle Kantone gewähren den Lehrpersonen eine Altersentlastung. Sie setzt bei unterschiedlichen Altersjahren ein (frühestens ab dem 50. Altersjahr) und beläuft sich je nach Altersgruppe auf 1 bis 3 Lektionen.

Sekundarstufe II:
Die Unterrichtsverpflichtung auf der Sekundarstufe liegt in der Regel zwischen 22 und 26 Lektionen.

Eine Entlastung für die Klassenlehrerfunktion gibt es in den Berufsfachschulen nur selten. In den Fachmittelschule und gymnasialen Maturitätsschulen gewähren gut zwei Drittel der Kantone den Klassenlehrpersonen eine Pensenreduktion um eine halbe oder ganze Wochenlektion.

Auch auf der Sekundarstufe II kennen fast alle Kantone eine Altersentlastung. Die Modalitäten sind ähnlich wie in der obligatorischen Schule.

2. Ergebnisse im Detail

Frage(n)Rohdate(n)
Wie viele Lektionen beträgt gemäss kantonalen Regelungen die wöchentliche Unterrichtsverpflichtung für ein Vollpensum?

Bitte geben Sie auch an, ob bzw. wie viele sonstige Pflichtlektionen (z.B. für Präsenzzeiten, Teamarbeit, etc.) in dieser Zahl enthalten sind. 
Unterrichtsverpflichtung:
Kindergarten / Jahre 1-2
Primarstufe / Jahre 3-8
Sekundarstufe I
Berufliche Grundbildung (schulischer Teil)
Fachmittelschulen
Gymnasiale Maturitätsschulen 
Sehen die kantonalen Regelungen eine Entlastung bei Lehrpersonen mit Klassenlehrerfunktion vor?

Falls ja, in welcher Höhe (Anzahl Pflichtlektionen)? 
Entlastung Klassenlehrerfunktion:
Kindergarten / Jahre 1-2
Primarstufe / Jahre 3-8
Sekundarstufe I
Berufliche Grundbildung (schulischer Teil)
Fachmittelschulen
Gymnasiale Maturitätsschulen 
Sehen die kantonalen Regelungen eine Altersentlastung bei der Unterrichtsverpflichtung vor?

Falls ja, ab welchem Alter und in welcher Höhe (Anzahl Pflichtlektionen)? 
Alterentlastung:
Kindergarten / Jahre 1-2
Primarstufe / Jahre 3-8
Sekundarstufe I
Berufliche Grundbildung (schulischer Teil)
Fachmittelschulen
Gymnasiale Maturitätsschulen 
 

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