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Medienmitteilung 28.10.2013


Gestärkte Bildungszusammenarbeit fortführen

Bern, 28. Oktober 2013. Die Stabsübergabe beim EDK-Präsidium nahmen die scheidende Präsidentin, Staatsrätin Isabelle Chassot, und der neue Präsident, Regierungsrat Christoph Eymann zum Anlass, an einer Medieninformation in Bern auf die Arbeitsschwerpunkte der EDK der vergangenen Jahre zu schauen und einen Ausblick auf die kommenden Jahre zu machen.

Gestärkter Föderalismus im Bildungswesen: In die Präsidialzeit von Staatsrätin Isabelle Chassot fiel eine Intensivierung der interkantonalen Bildungskooperation, namentlich ausgelöst durch die revidierten Bildungsartikel in der Bundesverfassung (nationale Volksabstimmung vom 21. Mai 2006). Mit dieser Revision wurde der Föderalismus im Bildungswesen bestätigt und gestärkt. Gleichzeitig enthält die Bundesverfassung seither neu die Pflicht für die Bildungsverantwortlichen zur Zusammenarbeit im Bildungswesen und die Pflicht zur Harmonisierung bestimmter Eckwerte. Für die obligatorische Schule setzen die Kantone diesen Verfassungsauftrag mit dem HarmoS-Konkordat um.

Per 2015 wird die EDK unter dem Präsidium von Regierungsrat Christoph Eymann eine Bilanz ziehen. Er hielt an der Medieninformation fest, dass der Harmonisierungsprozess gut unterwegs sei. 2015 werde zu entscheiden sein, ob die erreichte Harmonisierung als genügend erachtet werde.

Verstärktes Instrumentarium weiterführen: Die Intensivierung der interkantonalen Bildungszusammenarbeit manifestiert sich in einer Reihe von neuen Konkordaten (staatsrechtlichen Verträgen), die in den vergangenen Jahren von den Kantonen abgeschlossen und in Kraft gesetzt wurden. Heute vollzieht die EDK zehn interkantonale Staatsverträge (Konkordate), eine neue Finanzierungsvereinbarung zur höheren Berufsbildung wird am 1. Januar 2014 in Kraft treten (Vorstandsbeschluss vom 24. Oktober 2013) und im kommenden Jahr wird voraussichtlich auch das Quorum für das Hochschulkonkordat erreicht sein. Die EDK wird auch weiterhin den Vollzug dieser Konkordate sicherstellen. Es ist nicht zu erwarten, dass in vergleichbarem Umfang wie in den letzten Jahren neue Konkordate hinzukommen werden, hier sind die Weichen zum grossen Teil gestellt.

Ein wichtiges Vorhaben beim Vollzug ist beispielsweise die Evaluation der nationalen Bildungsziele. Die EDK wird im Frühjahr 2016 auf Basis des HarmoS-Konkordats erstmals in der ganzen Schweiz mit stichprobenartigen Erhebungen die Erreichung der nationalen Bildungsziele in Mathematik überprüfen.

Sprachenunterricht: Staatsrätin Isabelle Chassot und Regierungsrat Christohp Eymann bekräftigten ihre Unterstützung für das Sprachenkonzept der EDK mit zwei Fremdsprachen ab Primarschule. Dieses werde bereits von 20, bald 23 Kantonen so umgesetzt. Es sei nicht der Zeitpunkt, dieses Konzept heute in Frage zu stellen. Vielmehr brauche es jetzt eine gute Unterstützung des laufenden Prozesses. Dazu gehöre auch, dass die Kantone ihre Investitionen in die Aus- und Weiterbildung der Lehrpersonen oder die Entwicklung und Einführung von neuen Lehrmitteln weiterführten.

Eine neue Broschüre der EDK informiert über den Stand des Sprachenunterrichts, die anvisierten Ziele, die Art des Unterrichts und bereits vorliegende Ergebnisse Informationsbroschüre Sprachenunterricht.

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