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EDK-Aktuell

Bildung für eine Nachhaltige Entwicklung:
Trägerschaft für neues Kompetenzzentrum steht


Bern, 9. Oktober 2012. Nach neunmonatiger intensiver Vorarbeit ist im September die Stiftung éducation21 gegründet worden. Sie übernimmt die Trägerschaft des neuen nationalen Kompetenzzentrums Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) mit Hauptsitz in Bern und regionalen Stellen in Lausanne, Zürich und im Tessin. Das Kompetenzzentrum wird ab dem 1. Januar 2013 namentlich Schulen und Pädagogische Hochschulen in der ganzen Schweiz bei der Realisierung von Bildung für Nachhaltige Entwicklung unterstützen.

Die Stiftung éducation 21 ist im Rahmen des Projekts "Schaffung einer nationalen Fachagentur BNE" entstanden, als Fusion der Stiftung Bildung und Entwicklung (SBE) und der Stiftung Umweltbildung Schweiz (SUB). Weitere Stifter sind das Bundesamt für Umwelt (BAFU), die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA), das Bundesamt für Gesundheit (BAG) und die Schweizerische Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK). Der Stiftungsrat der neuen Stiftung éducation21 wird von Regierungspräsidentin Elisabeth Baume-Schneider, Erziehungsdirektorin des Kantons Jura, präsidiert. Im Stiftungsrat sind neben Kantonen und Zivilgesellschaft auch Verbände der Lehrerinnen und Lehrer und der Schulleiterinnen und Schulleiter vertreten.

Das neue nationale Kompetenzzentrum BNE (Bildung für Nachhaltige Entwicklung) wird seine Arbeit am 1. Januar 2013 aufnehmen. Zu den Aufgaben des Zentrum werden die systematische Beobachtung von Entwicklung und Entwicklungsbedarf in diesem Bereich (Monitoring) ebenso wie Beratungsleistungen oder das Verfügbarmachen von Praxishilfen, Materialien und Projektfinanzierungsmitteln gehören.

Zentral ist die Orientierung an der Praxis: éducation21 wird namentlich Schulen und Pädagogische Hochschulen in der ganzen Schweiz bei der Realisierung von Bildung für Nachhaltige Entwicklung unterstützen. Die unterschiedlichen thematischen Zugänge zu BNE – Umweltbildung, Globales Lernen, Demokratie- und Menschenrechtslernen, Gesundheit, Wirtschaft usw. – werden somit künftig unter einem Dach bearbeitet. Bisherige Angebote der beiden Vorgänger-Stiftungen werden in diesem Sinne verändert, erneuert und erweitert.

éducation21 beschäftigt die rund 40 Mitarbeitenden der Vorgänger-Stiftungen. Der Bund unterstützt die Stiftung finanziell.


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