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Fragen - Antworten

Sie möchten ein Gesuch stellen:

Sind Sie bei uns an der richtigen Adresse?

Das Generalsekretariat der EDK prüft ausländische Abschlüsse (Diplome) in den folgenden Bereichen:

  • Unterricht (Vorschulstufe/Kindergarten, Primarstufe, Sekundarstufe I, Maturitätsschulen)
  • Sonderpädagogik (Vertiefungsrichtung Heilpädagogische Früherziehung oder Vertiefungsrichtung Schulische Heilpädagogik)
  • Logopädie und Psychomotoriktherapie

Wenn Ihr Berufsfeld oben nicht aufgeführt ist, dann ist das Generalsekretariat EDK nicht zuständig. Wir empfehlen Ihnen, sich mit der Nationalen Kontaktstelle für EU/EFTA-Berufsdiplome beim Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation SBFI in Verbindung zu setzen.
SBFI, Effingerstrasse 27, 3003 Bern
Tel: +41 31 322 28 26, Mail Website

Lehrpersonen für Berufsschulen wenden sich ebenfalls an das SBFI

Wie stelle ich ein Gesuch?

Informationen zum Vorgehen und die Antragsformulare finden Sie hier

Was braucht es, damit wir ein Gesuch prüfen können?

Eine Prüfung kann nur dann vorgenommen werden, wenn ein Abschluss (Diplom) vorliegt, der in Ihrem Herkunftsland zur uneingeschränkten Berufsausübung befähigt. Beispiel: Personen aus Deutschland müssen über das Zweite Staatsexamen verfügen, das Erste Staatsexamen ist nicht ausreichend. Aus folgenden Ländern müssen zwingend die genannten Abschlüsse/Dokumente vorliegen:

  • Frankreich – "Titularisation"
  • Grossbritannien – "Qualified Teacher Status QTS" und "induction period"
  • Rumänien – "Devinitivat"
  • USA/Australien/Kanada – "Teaching Licence", "Teachers Certificat" oder "Brevet d'enseignement"

Das Generalsekretariat EDK bietet keine "validation des acquis" an.
Liegt kein Abschluss vor, der im Herkunftsland zum uneingeschränkten Unterricht befähigt, kann auf das Gesuch nicht eingetreten werden.

Kann ich die Ausbildung zur Lehrperson in der Schweiz beenden?

Wenn Sie Ihre Ausbildung zur Lehrperson in der Schweiz zu Ende führen möchten, dann wenden Sie sich bitte direkt an eine Pädagogische Hochschule. Inwiefern Ihre Vorbildung angerechnet werden kann, ist durch die Ausbildungsinstitution zu entscheiden.

Kann ich die Ausbildung im pädagogisch-therapeutischen Bereich in der Schweiz beenden?

Wenn Sie Ihre Ausbildung im pädagogisch-therapeutischen Bereich in der Schweiz zu Ende führen möchten, dann wenden Sie sich bitte direkt an eine Ausbildungsinstitution. Inwiefern Ihre Vorbildung angerechnet werden kann, ist durch die Ausbildungsinstitution zu entscheiden.

Wird mein Abschluss anerkannt?

Im Voraus können wir keine Auskunft über ein mögliches Ergebnis erteilen. Jedes Dossier wird nach Eingang individuell von der entsprechenden Expertenkommission geprüft, und dazu muss zwingend das Gesuch mit den verlangten Unterlagen gemäss der Checkliste im Anhang des Antragsformulars eingereicht werden.

Muss ein Gesuch auf einen bestimmten Termin hin eingereicht werden?

Nein. Es werden ständig Gesuche überprüft. Es gibt vom Generalsekretariat EDK keine vorgegebenen Termine für die Einreichung eines Gesuches. Informationen zur Dauer des Überprüfungsverfahrens finden Sie weiter unten.

Werden auch Diplome aus Nicht-EU-Staaten geprüft?

Ja. Auch Lehrpersonen mit einem Abschluss aus Nicht-EU-Staaten können um die Überprüfung ihrer Diplome hinsichtlich einer schweizerischen Anerkennung ersuchen. Dabei dauert die Bearbeitungszeit jedoch wesentlich länger als für Diplome aus EU-Staaten – bis zu einem Jahr ab Eingang des vollständigen Gesuches (inkl. Sprachdiplom). Dies deshalb, weil das Generalsekretariat EDK durch die bilateralen Verträge mit der EU verpflichtet ist, Diplome aus der EU zeitlich bevorzugt zu bearbeiten.

Welche Anerkennung kann ich beantragen?

Lehrdiplome: Die Anerkennung können Sie für diejenige(n) Schulstufe(n) und Fächer beantragen, für welche Sie im Herkunftsland die uneingeschränkte Unterrichtsbefähigung für staatliche Schulen erworben haben. Im Formular können Sie nur diejenigen Fächer anwählen, welche in der Schweiz im Rahmen des Regelunterrichts unterrichtet werden. Eine Überprüfung anderer Fächer ist ausgeschlossen.
Diplome im pädagogisch-therapeutischen Bereich: Die Anerkennung können Sie für denjenigen Berufsabschluss beantragen, zu welchem Sie Ihr Diplom im Herkunftsland vollumfänglich zur Berufsausübung befähigt.

Wie reiche ich das Gesuch ein?

Das Gesuch müssen Sie schriftlich per Post einreichen. Eine Eingabe per Mail ist nicht möglich. Bitte beachten Sie dazu die Angaben auf dem Antragsformular auf der Seite mit den Formularen

Was ist eine beglaubigte Kopie und wer kann diese ausstellen?

Eine beglaubigte Kopie können Sie bei der Gemeinde oder einem Notar beantragen. Eine Urkundsperson wird Ihr Originaldokument (z.B. Diplom, Diploma Supplement) kopieren und diese mit Stempel und Unterschrift versehen. Damit wird bestätigt, dass diese Kopie dem Originaldokument entspricht. Einreichen müssen Sie das Original der beglaubigten Kopie, eine Kopie des Dokuments genügt nicht.

Was ist eine offizielle Übersetzung?

Eine "offizielle Übersetzung" muss über ein offizielles Übersetzerbüro vorgenommen werden. Eingereicht werden muss entweder das Original der offiziellen Übersetzung oder es kann von dieser offiziellen Übersetzung eine "beglaubigte Kopie" eingereicht werden.

Welche Sprachkenntnisse werden gefordert?

Ist Ihre Muttersprache nicht Deutsch, Französisch oder Italienisch, so muss grundsätzlich ein Sprachdiplom gemäss dem gemeinsamen europäischen Referenzrahmens für Sprachen (GER) eingereicht werden. Weitere Informationen zum Sprachnachweis entnehmen Sie bitte dem Merkblatt Sprachenanerkennung.

Wie lange dauert ein Verfahren?

Es gelten bestimmte zeitliche Vorgaben, beschleunigte Verfahren sind ausgeschlossen. Verfahren für Diplome aus EU-Staaten sind im Regelfall ab Eingang des vollständigen Dossiers innerhalb von vier Monaten abgeschlossen. Das Verfahren für Diplome aus einem Nicht-EU-Staat kann ab Eingang des vollständigen Dossiers bis zu einem Jahr dauern. Dies deshalb, weil das Generalsekretariat EDK durch die bilateralen Verträge mit der EU verpflichtet ist, Diplome aus der EU zeitlich bevorzugt zu bearbeiten.

Wie ist der Ablauf des Gesuchsverfahrens?

Ablauf: Nach Eingang des Gesuches per Briefpost wird das Dossier auf die Vollständigkeit geprüft. Per E-Mail wird der Gesuchsteller/die Gesuchstellerin informiert, ob weitere Unterlagen notwendig sind oder das Dossier vollständig ist und damit weiterbearbeitet und auf die Gleichwertigkeit mit dem entsprechenden schweizerischen Diplom geprüft werden kann. Fehlen Unterlagen, so halten wir das Dossier pendent, bis diese nachgereicht werden (Frist für die Nachreichung: maximal 2 Jahre). Kann das Dossier weiterbearbeitet werden, so wird es an die Expertenkommission zur Gleichwertigkeitsüberprüfung weitergeleitet. Sobald die Überprüfung abgeschlossen ist, wird der Bescheid per Briefpost mitgeteilt.
Mögliche Entscheide: Der Entscheid wird per Briefpost zugestellt. Mögliche Entscheide sind

  • Das Diplom wird anerkannt
  • Das Diplom kann nur unter der Auflage von Ausgleichsmassnahmen anerkannt werden
  • Überprüfung nicht möglich (mangels entsprechendem Abschluss, mangels Vergleichbarkeit mit einem Schweizer Abschluss oder mangels Vollständigkeit der Unterlagen)

Muss ich Ausgleichsmassnahmen machen, damit eine Anerkennung möglich ist?

Diese Auskunft kann erst nach Abschluss der eingehenden Gleichwertigkeitsüberprüfung gegeben werden.

Welches sind die für die Überprüfung massgebenden Reglemente/Dokumente?