EDK CDIP CDPE CDEP
EDK CDIP CDPE CDEP

Häufig gestellte Fragen

HarmoS: eine neue Reform-Welle?

Nein. Im Gegenteil. Insgesamt wird das HarmoS-Konkordat zu einer Beruhigung im Bereich der obligatorischen Schule führen. Es beruht auf einem breiten Konsens und vereinheitlicht diejenigen strukturellen Eckwerte, die heute in einer Mehrheit der kantonalen Schulsysteme Anwendung finden.

  • Dreijährige Sekundarstufe: Das HarmoS-Konkordat nimmt die heutige Mehrheitslösung auf. In 20 Kantonen dauert die Primarschule heute sechs, die Sekundarstufe I drei Jahre. Ausnahmen: AG, BL, NE, TI (5/4) und BS, VD (4/5).
  • Kindergarten-Obligatorium: Das HarmoS-Konkordat nimmt die heutige Mehrheitslösung auf (vgl. Frage 3)
  • Vereinheitlichung der Ziele: Mit der Entwicklung von Lehrplänen pro Sprachregion und der sprachregionalen Koordination der Lehrmittel wird das HarmoS-Konkordat zu einer Vereinfachung und Klärung führen. Gleichzeitig wird über die Bildungsstandards die Transparenz und Vergleichbarkeit bei den wichtigsten Bildungszielen verbessert und deren Verlässlichkeit erhöht.
  • Fremdsprachenunterricht: Das HarmoS-Konkordat nimmt die Lösung auf, auf die sich die 26 kantonalen Erziehungsdirektorinnen und -direktoren bereits im März 2004 geeinigt haben (mindestens zwei Sprachen inkl. eine zweite Landessprache, Beginn spätestens im 5. und 7. Schuljahr, vergleichbare Kompetenzen in beiden Sprachen bis Ende obligatorische Schulzeit). Diese Lösung wurde in vier kantonalen Volksabstimmungen (SH, TG, ZG und ZH) bestätigt, sie wird bereits grossflächig umgesetzt und sie hat auch im Sprachengesetz des Bundes Aufnahme gefunden.