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Sonderpädagogik und sonderpädagogische Einrichtungen

Betroffene Stufe(n): Kindergarten (Jahre 1-2)
Primarstufe (Jahre 3-8)
Sekundarstufe I 
Nationaler Kontext
Die Angebote für Lernende mit besonderem Bildungsbedarf sind sehr vielfältig. In der Kantonsumfrage wurde vereinfachend nur nach den beiden Formen "integrative Schulung" und "Schulung in Sonderklassen" gefragt. Sonderschulen wurden nicht berücksichtigt.

Integrative Schulung:
In der integrativen Schulung besuchen Lernende mit besonderem Bildungsbedarf den Regelunterricht, sie werden individuell durch entsprechende pädagogisch-therapeutische Massnahmen (u.a. Logopädie, Psychomotorik etc.) und Stützmassnahmen in Form von heilpädagogischer Begleitung unterstützt.

Schulung in Sonderklassen:
Sonderklassen stellen eine Form der Schulung zwischen Regelschule und Sonderschule dar. Sie sind eng mit der Regelschule verbunden und sind in der Regel auf bestimmte Zielgruppen sowie auf eine reduzierte Abteilungsgrösse (in der Regel bis zu 12 Schülerinnen und Schüler) ausgerichtet und werden von speziell ausgebildeten Lehrpersonen unterrichtet.

Die Interkantonale Vereinbarung über die Zusammenarbeit im Bereich der Sonderpädagogik (Sonderpädagogik-Konkordat) sieht für die Kantone, die dem Konkordat beigetreten sind, im sonderpädagogischen Bereich das folgende Grundangebot vor: Beratung und Unterstützung, heilpädagogische Früherziehung, Logopädie und Psychomotoriktherapie, sonderpädagogische Massnahmen in Regelklassen, in allfälligen Sonderklassen oder in Sonderschulen sowie Betreuung in Tagesstrukturen oder stationäre Unterbringung in einer sonderpädagogischen Einrichtung. Sind im Rahmen der vorschulischen Beratung und Unterstützung oder die in der Regelklasse getroffenen Massnahmen ungenügend, ist aufgrund eines standardisierten Abklärungsverfahrens (SAV) der individuellen Bedürfnisse über die Zuweisung verstärkter Massnahmen zu entscheiden. 

1. Hauptergebnisse

In der Mehrheit der Kantone findet die Schulung von Kindern mit besonderen pädagogischen Bedürfnissen in der obligatorischen Schule sowohl in Form von integrativer Schulung innerhalb von Regelklassen als auch in Sonderklassen statt. Im Kindergarten (Jahre 1-2) ist die integrative Schulung häufiger.

2. Ergebnisse im Detail

Frage(n)Rohdaten
Welche Einrichtungen existieren gemäss kantonalen Regelungen für Kinder mit besonderen pädagogischen Bedürfnissen? (ausgenommen: Einrichtungen für fremdsprachige Kinder und begabte Kinder) Sonderpädagogische Einrichtungen:
Kindergarten / Jahre 1-2
Primarstufe / Jahre 3-8
Sekundarstufe I