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Communiqué de presse 13.7.2005


Deutsche Rechtschreibung ab 1. August 2005

Bern, 13.07.2005. Die Schülerinnen und Schüler in der Schweiz, in Deutschland, Österreich und Liechtenstein lernen seit 1998 die Rechtschreibung nach neuen Regeln. Der behördliche Entscheid für die Reform war 1996 gefällt worden.


Auf Vorschlag der deutschen Kultusministerkonferenz (KMK) und mit Einverständnis der EDK wurde Ende 2004 ein neues Fachgremium eingesetzt. Der Rat für deutsche Rechtschreibung soll künftig die Entwicklung des Schriftsprachgebrauchs beobachten, und er soll auf dieser Basis Vorschläge für die Weiterentwicklung des Regelwerkes erarbeiten.

Informationen zuhanden der Lehrerinnen und Lehrer

Die neuen Regeln für die deutsche Rechtschreibung, wie sie 1996 beschlossen und 2004 leicht modifiziert worden sind, werden ab 1. August 2005 verbindliche Grundlage für den Rechtschreibunterricht an Schulen sein. Das heisst, veraltete Schreibweisen werden von den Lehrerinnen und Lehrern als Fehler angestrichen. Davon ausgenommen sind drei Bereiche (Getrennt- und Zusammenschreibung, Zeichensetzung und Worttrennung am Zeilenende), für welche der Rat für deutsche Rechtschreibung baldige Änderungsvorschläge angekündigt hat; deshalb werden dort weiterhin Abweichungen angestrichen aber nicht als Fehler gewertet. Die EDK hat - in Absprache mit der Schweizer Delegation im Rat für deutsche Rechtschreibung - Ende Juni die kantonalen Erziehungsdepartemente darüber informiert, um den Kantonen eine geeignete Information ihrer Lehrerinnen und Lehrer zu Beginn des neuen Schuljahres zu ermöglichen.


Herausgeber:
Pressedienst Generalsekretariat EDK, Tel. 031 309 51 11

 

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