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Medienmitteilung 07.07.2004


Neues Einbürgerungsrecht: EDK unterstützt die Revision

Bern, 07.07.2004. Die Schweizerische Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren unterstützt die Revision des Einbürgerungsrechts. Beide Vorlagen beinhalten Chancen für eine verbesserte Unterstützung der Schule bei der Wahrnehmung ihrer Integrationsaufgabe.


Am 26. September 2004 findet die eidgenössische Volksabstimmung zum neuen Einbürgerungsrecht statt. Zwei Vorlagen kommen zur Abstimmung: Erleichterte Einbürgerung von Jugendlichen der 2. Generation und vereinfachtes Verfahren bei der ordentlichen Einbürgerung sowie Bürgerrecht bei Geburt für die 3. Generation.

In einer Erklärung vom 17. Juni 2004 (Link unten) halten die 26 kantonalen Erziehungsdirektorinnen und -direktoren ihre Unterstützung für beide Vorlagen fest, insbesondere unterstützen sie die erleichterte Einbürgerung von Jugendlichen der 2. Generation und den Erwerb des Bürgerrechts der 3. Generation.

  • Eine vereinfachte Einbürgerung für Jugendliche, die sprachlich, sozial und kulturell bereits gut in der Schweiz integriert sind, ist aus bildungspolitischer Sicht sinnvoll und begrüssenswert. Die damit verbundene umfassende Teilnahme am gesellschaftlichen und politischen Leben und die Entwicklung eines entsprechenden Zugehörigkeitsgefühls sind wichtige Voraussetzungen für den Erfolg im Lernen und in der Ausbildung.
  • Die Schule ist in besonderem Masse von der Ausgestaltung der migrationspolitischen Vorgaben betroffen. Die vorgesehene Revision stellt eine Verbesserung dar. Damit kann die Schule bei der Wahrnehmung ihrer Integrationsaufgabe unterstützt werden.


Herausgeber:
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