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Tagesstrukturen

Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf betrifft verschiedene Politikbereiche. Die EDK pflegt in diesen Fragen den Austausch mit der SODK (Konferenz der kantonalen Sozialdirektorinnen und -direktoren), beispielsweise durch die gemeinsame Organisation von Fachtagungen, und leistet so eine Unterstützung für die Kantone. 2008 haben die EDK und die SODK eine gemeinsame Erklärung zu familienergänzenden Tagesstrukturen verabschiedet. Sie nehmen darin eine Begriffsklärung vor und halten fest, wer auf nationaler Ebene in Koordinationsfragen (z.B. als Ansprechpartner für den Bund) die Federführung hat.

Tagesstrukturen im HarmoS-Konkordat

Das HarmoS-Konkordat bezieht sich auf die obligatorische Schulzeit und enthält einige sehr subsidiäre Bestimmungen zur Gestaltung des Schultags. Demnach verpflichten sich die HarmoS-Beitrittskantone,  dazu, die Unterrichtszeit auf der Primarstufe vorzugsweise in Blockzeiten zu organisieren (Art. 11 Abs. 1) undnd sie verpflichten sich dazu, dem Bedarf vor Ort entsprechende Tagesstrukturen anzubieten (Art. 11 Abs. 2). Die Nutzung der Tagesstrukturen ist fakultativ und in der Regel beitragspflichtig. Das HarmoS-Konkordat gibt kein "nationales Modell" vor. Vielmehr sollen unterschiedliche Angebote möglich sein, je nach Bedarf und Situation vor Ort.

Dokumentation

Publikationen

Kontakt

Dominique Chételat, Leiter Koordinationsbereich Obligatorische Schule
Kontakt-Mail EDK
+41 (0)31 309 51 11