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Lehrpläne und Lehrmittel

Zur Harmonisierung der Bildungsziele gemäss Bildungsverfassung gehört auch die Harmonisierung der Lehrpläne. Da in der Schweiz erhebliche kulturelle, pädagogische und curriculare Unterschiede zwischen den Sprachregionen bestehen, hat man diese Aufgabe an die Sprachregionen delegiert (Art. 8 HarmoS-Konkordat). Die Harmonisierung der Lehrpläne und die Koordination der Lehrmittel erfolgt entsprechend auf sprachregionaler Ebene.

Dieser Harmonisierungsauftrag wurde von den Sprachregionen (Deutschschweizer Erziehungsdirektoren-Konferenz, Westschweizer Erziehungsdirektoren-Konferenz und Kanton Tessin) so ausgelegt, dass jede für sich einen Lehrplan ausgearbeitet hat. Die nationalen Bildungsziele (Art. 7 HarmoS-Konkordat), die Fachbereiche der Grundbildung (Art. 3) und die Eckwerte für den Fremdsprachenunterricht (Art. 4) sind in die sprachregionalen Lehrpläne eingeflossen.

  • Deutschschweiz: Die Deutschschweizer Erziehungsdirektoren-Konferenz (D-EDK) hat im Oktober 2014 den Lehrplan 21 zur Einführung in den Kantonen freigegeben. Die Kantone entscheiden nun, ob und wie sie den Lehrplan 21 einführen werden.
    Lehrplan 21
  • Westschweiz: Der Plan d'études romand (PER) ist eingeführt (2011-2014).
    Plan d'études romand
  • Tessin: Der Piano di studio liegt seit September 2015 vor. Der Kanton sieht eine Umsetzungsphase von drei Jahren mit Beginn im Schuljahr 2015/2016 vor. Dabei soll fortlaufend auf den neuen Lehrplan umgestellt werden.
    Piano di studio