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Medienmitteilung 26.11.2006


Abstimmung in Zürich: EDK erfreut über Ablehnung der Spracheninitiative

Bern, 26. November 2006. Der Vorstand der EDK zeigt sich erfreut über die Ablehnung der kantonalen Spracheninitiative in Zürich.


Damit wird das Ziel einer Intensivierung des frühen Sprachenlernens in der mehrsprachigen Schweiz weiter gestärkt. Bisher sind alle gleich lautenden kantonalen Initiativen abgelehnt worden (im Kanton Schaffhausen am 26. Februar 2006, in den Kantonen Thurgau und Zug am 21. Mai 2006).

Als grösster Kanton der Schweiz gibt nun Zürich mit dieser Unterstützung des EDK-Beschlusses vom März 2004 ein wichtiges Signal. Das ist auch ein klares Zeichen dafür, dass die Zusammenarbeit unter den Kantonen vom Stimmvolk als richtiger und zukunftsweisender Weg bei der Harmonisierung des Schulsystems erachtet wird.

Der EDK-Sprachenbeschluss vom März 2004 wird in den kommenden Jahren über das Konkordat HarmoS (Harmonisierung der obligatorischen Schule) verbindlich gemacht.

Gleichzeitig erhofft sich die EDK von diesem Abstimmungsergebnis, dass die Diskussion um die Regelung der Einstiegsfremdsprachen in einem Bundesgesetz (Sprachengesetz) aufgegeben wird (vgl. Vorschläge der parlamentarischen Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Nationalrates WBK NR) und die EDK-Strategie (Steuerung über Ziele und nicht Einstiegsfremdsprache) akzeptiert wird.


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