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Sprachenunterricht

Als offiziell viersprachiges Land kennt die Schweiz ein anspruchsvolles, aber ihrer besonderen Sprachensituation angepasstes Sprachenkonzept für die obligatorische Schule. Es umfasst das Erlernen von zwei Fremdsprachen ab der Primarstufe.

Sprachenunterricht in der obligatorischen Schule

Die EDK hat im März 2004 eine nationale Strategie zur Weiterentwicklung des Sprachenunterrichts verabschiedet. Die wichtigsten Inhalte dieser Strategie sind in die Interkantonale Vereinbarung über die Harmonisierung der obligatorischen Schule (HarmoS)  eingeflossen. Die Eckwerte der Sprachenstrategie von 2004, die Bestimmungen im HarmoS-Konkordat und die Konkretisierung in den 2011 von der EDK freigegebenen nationalen Bildungszielen bilden heute die Grundlage für ein eigentliches nationales Sprachenkonzept.

Die wichtigsten Inhalte:

  • Die Kinder lernen die erste Fremdsprache spätestens ab dem 3. Schuljahr (HarmoS 5) und die zweite Fremdsprache spätestens ab dem 5. Schuljahr (HarmoS 7). Gelernt werden eine zweite Landessprache und Englisch. Der Kanton Tessin kennt mit drei obligatorischen Fremdsprachen sein eigenes Modell.
  • Dies geht einher mit einer Weiterentwicklung des Sprachenunterrichts zur Erreichung klar definierter Ziele. Diese werden über nationale Bildungsziele per Ende des 6. Schuljahres (HarmoS 8) und des 9. Schuljahres (HarmoS 11) für zwei Sprachen vorgegeben.
  • Die Einstiegsfremdsprache ist regional koordiniert.

Das Modell 3/5 (HarmoS 5/7) ist im Schuljahr 2015/2016 in der grossen Mehrheit der Kantone umgesetzt.

An ihrer Plenarversammlung vom 31. Oktober 2014 hat die EDK die Strategie von 2004 in einer Stellungnahme bestätigt.

Themen

Die Koordinationsgruppe Sprachenunterricht (KOGS) beteiligt sich an der Koordination der Arbeiten in diesem Bereich. weiter

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Publikationen

Kontakt

Dominique Chételat, Leiter Koordinationsbereich Obligatorische Schule
Kontakt-Mail EDK
+41 (0)31 309 51 11