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Sprachenunterricht

In einem mehrsprachigen Land kommt der Koordination und der Weiterentwicklung des Sprachenunterrichts ein besonderes Gewicht zu. Bereits heute erhalten alle Schülerinnen und Schüler in der Schweiz während der obligatorischen Schule Unterricht in einer Fremdsprache, die meisten Schülerinnen und Schüler Unterricht in zwei Fremdsprachen.

Sprachenunterricht in der obligatorischen Schule

Die EDK hat im März 2004 eine  nationale Strategie zur Weiterentwicklung des Sprachenunterrichts verabschiedet. Die wichtigsten Inhalte dieser Strategie sind in die Interkantonale Vereinbarung über die Harmonisierung der obligatorischen Schule (HarmoS-Konkordat)  eingeflossen und werden damit für die dem Konkordat beitretenden Kantone verbindlich.  HarmoS-Konkordat und Sprachenunterricht

Die wichtigsten Inhalte:

  • Eine zweite Landessprache und Englisch für alle ab der Primarschule, spätestens ab dem 3. und dem 5. Schuljahr. Nach der Zählung gemäss HarmoS-Konkordat -  vorgesehen sind 11 obligatorische Schuljahre - wird das künftig das 5. und das 7. Schuljahr sein.
  • Dies geht einher mit einer Weiterentwicklung des Sprachenunterrichts zur Erreichung klar definierter Ziele. Die Ziele werden national über nationale Bildungsstandards per Ende des 6. und 9. Schuljahres (resp. des 8. und 11. Schuljahres) für zwei Sprachen vorgegeben.
  • Die Einstiegsfremdsprache wird regional koordiniert. (> Karte)

Aktuelle Projektarbeiten der EDK

Abgeleitet aus der EDK-Sprachenstrategie von 2004 und dem HarmoS-Konkordat laufen folgende Projektarbeiten:

DIe Koordinationsgruppe Sprachenunterrichts (KOGS) koordiniert die Arbeiten in diesem Bereich  weiter

Mehr Informationen

Kontakt

Olivier Maradan, Leiter Koordinationsbereich Obligatorische Schule
Sandra Hutterli, wissenschaftliche Mitarbeiterin Sprachen
 Kontakt-Mail EDK