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Bildungsmonitoring

Bildungsmonitoring ist die systematische und auf Dauer angelegte Beschaffung und Aufbereitung von Informationen über ein Bildungssystem und dessen Umfeld. Es dient als Grundlage für Bildungsplanung und bildungspolitische Entscheide, für die Rechenschaftslegung und die öffentliche Diskussion.

Gemäss Bundesverfassung sorgen Bund und Kantone gemeinsam im Rahmen ihrer Zuständigkeiten für eine hohe Qualität und Durchlässigkeit des Bildungsraumes Schweiz. Ein Instrument für die Erfüllung dieser Aufgabe ist das Bildungsmonitoring Schweiz. Es wird verantwortet vom Eidgenössischen Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung WBF, und der Schweizerischen Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren EDK.

Bildungsmonitoring als zyklischer Prozess

Das Bildungsmonitoring Schweiz ist ein zyklischer Prozess. Alle vier Jahre erscheint als Produkt des Bildungsmonitorings der Bildungsbericht Schweiz. Darin ist das aktuelle Wissen über das Bildungssystem Schweiz zusammengefasst. Der Bericht enthält Daten aus Forschung, Statistik und Verwaltung und umfasst alle Bildungsstufen: von der obligatorischen Schule bist zur Weiterbildung. Der erste Bildungsbericht wurde im Februar 2010 veröffentlicht, der zweite folgte im Februar 2014. Der Bildungsbericht stellt für alle Akteure und Entscheidungsträger im Bildungswesen eine wichtige Informationsquelle dar.

Gestützt auf das aktuelle Wissen zum Bildungssystem (nationaler Bildungsbericht) haben Bund und Kantone 2011 erstmals gemeinsame bildungspolitische Ziele für den Bildungsraum Schweiz festgelegt. Deren Erreichung ist – in einer langfristigen Optik – auf eidgenössischer respektive interkantonaler Ebene anzugehen. 2015 haben Bund und Kantone diese Ziele bestätigt und teilweise erweitert.

Dokumentation Bildungsbericht

Dokumentation Bildungspolitische Ziele

Kontakt

Dr. Vera Husfeldt, Leiterin Abteilung Qualitätsentwicklung
Kontakt-Mail EDK
+41 (0)31 309 51 11